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Erwartungswert-Rechner (Trading Expectancy) — so misst du deinen Edge in R

Die Win-Rate allein ist reine Kosmetik. Die Erwartungswert-Formel kombiniert Win-Rate, durchschnittlichen Gewinn und durchschnittlichen Verlust zu einer einzigen Zahl: dem, was ein einzelner Trade im Durchschnitt wert ist. Gib deine Statistik ein und erhalte Erwartungswert, Ansicht in R-Multiples, Profit Factor und Break-even-Win-Rate — sofort, ohne Login.

Deine Statistik
Volumen & Kosten
Round-Trip-Kosten: Kommission, Spread, Slippage. Optional.
Erwartungswert in R
0.56R
pro riskiertem 1R, vor Kosten
Profit Factor
2.17
Bruttogewinn ÷ Bruttoverlust
Break-even-Win-Rate
33.3%
bei deiner aktuellen Payoff-Ratio
Monats- / Jahresprojektion
$3,360 / $40,320
Projektion bei konstanter Statistik — kein Versprechen
Von Kosten gefressener Edge
0%
Anteil des Brutto-Erwartungswerts, der an Gebühren verloren geht

Hör auf, deine Statistik zu raten

Die ReziFX-Chrome-Extension erfasst deine geplanten Trades aus dem Positions-Tool von TradingView — Entry, Stop, Target, R:R und Screenshot — in ein Journal, das Win-Rate, Average-R, Profit Factor und Erwartungswert automatisch für dich berechnet.

Die Erwartungswert-Formel, erklärt

Erwartungswert pro Trade = Win-Rate × durchschnittlicher Gewinn − (1 − Win-Rate) × durchschnittlicher Verlust. Beispiel: Eine Win-Rate von 52% mit einem durchschnittlichen Gewinn von 1.8R und einem durchschnittlichen Verlust von 1R ergibt 0.52 × 1.8 − 0.48 × 1 = 0.456R — im Durchschnitt verdient jeder Trade das 0.456-Fache des riskierten Betrags. Kosten gehen direkt von dieser Zahl ab: Erwartungswert nach Kosten = Erwartungswert − Kommission und Gebühren pro Trade.

Zwei Begleitzahlen machen das Bild komplett. Der Profit Factor = (Win-Rate × durchschnittlicher Gewinn) ÷ ((1 − Win-Rate) × durchschnittlicher Verlust) zeigt dir, wie sich Bruttogewinne und Bruttoverluste zueinander verhalten. Die Break-even-Win-Rate = 1 ÷ (1 + durchschnittlicher Gewinn ÷ durchschnittlicher Verlust) sagt dir, welche Mindest-Win-Rate deine Payoff-Ratio braucht — mit 1.8R-Gewinnern musst du nur in 35.7% der Fälle gewinnen, um vor Kosten auf Break-even zu kommen.

Warum in R-Multiples messen statt in Dollar? Weil Dollar-Ergebnisse deinen Edge mit deiner Positionsgröße vermischen. Riskierst du bei jedem Trade einen anderen Betrag, dominieren die größten Positionen deinen Dollar-Durchschnitt. Drückst du jedes Ergebnis als Vielfaches des riskierten Betrags (R) aus, ist das herausgerechnet: 0.456R bedeutet dasselbe, egal ob du $50 oder $5,000 pro Trade riskierst. Es ist die ehrliche Einheit, um deine Performance über Wochen, Symbole und Kontogrößen hinweg zu vergleichen.

Häufige Fragen

Was ist ein guter Erwartungswert im Trading?
Bleibt der Erwartungswert nach Kommissionen und Gebühren positiv, hat die Strategie in der gemessenen Stichprobe pro Trade Geld verdient. Eine universelle Schwelle gibt es nicht: Ein Scalping-System mit vielen Trades kann von einem kleinen Erwartungswert pro Trade leben, ein Swing-System braucht einen größeren, um weniger Trades zu rechtfertigen. Vergleiche deine eigenen Zahlen über die Zeit, statt fremden Benchmarks hinterherzulaufen — und behandle jede Zahl aus einer kleinen Stichprobe mit Vorsicht.
Was ist der Unterschied zwischen Erwartungswert und Win-Rate?
Die Win-Rate sagt dir nur, wie oft du gewinnst — nicht, wie viel. Der Erwartungswert kombiniert die Win-Rate mit durchschnittlichem Gewinn und Verlust: E = W × avgWin − (1 − W) × avgLoss. Eine Win-Rate von 30% mit 3R-Gewinnern ist profitabel; eine Win-Rate von 70% mit kleinen Gewinnen und großen Verlusten kann Geld verlieren. Der Erwartungswert ist die Zahl, die deinen Edge wirklich beschreibt.
Was ist der Profit Factor?
Der Profit Factor ist der Bruttogewinn geteilt durch den Bruttoverlust: PF = (W × avgWin) ÷ ((1 − W) × avgLoss). Ein Profit Factor über 1 bedeutet, dass die Gewinner die Verlierer in der gemessenen Stichprobe überwogen haben; unter 1 gilt das Gegenteil. Er ist ein Verhältnis und sagt deshalb nichts über absolute Dollar-Ergebnisse oder darüber, aus wie vielen Trades er entstanden ist.
Wie viele Trades brauche ich, bevor ich meinem Erwartungswert trauen kann?
Mehr, als die meisten Trader annehmen. Bei nur 20–30 Trades können ein paar glückliche oder unglückliche Ausreißer das Vorzeichen deines Erwartungswerts kippen. Als Faustregel: Behandle Zahlen aus weniger als ~100 Trades als grobe Skizze und miss regelmäßig nach, während die Stichprobe wächst. Ein Journal, das jeden Trade automatisch erfasst, macht das deutlich leichter als eine Tabelle, die du von Hand ausfüllst.

Tool zu Lernzwecken. Keine Finanzberatung — Trading birgt ein erhebliches Verlustrisiko.

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