Prop-Firm-Challenge-Rechner — deine Bestehensquote, bevor du zahlst
Eine Challenge-Gebühr kauft dir genau eine Ziehung aus einer Wahrscheinlichkeitsverteilung. Dieser Prop-Firm-Simulator spielt Tausende Monte-Carlo-Versuche einer zweistufigen Challenge im FTMO-Stil — oder eines einstufigen bzw. Trailing-Drawdown-Regelwerks — mit deinen echten Trading-Statistiken durch und sagt dir die Bestehensquote, die erwartete Zahl an Versuchen und was dich der Weg zum Funded-Konto insgesamt voraussichtlich kostet.
| Ursache | Anteil |
|---|---|
| Daily-Loss-Limit gerissen | — |
| Max. Drawdown gerissen | — |
| Ziel nicht rechtzeitig erreicht | — |
Mit keiner Prop Firm verbunden. Presets sind typische / ungefähre Werte — Regeln ändern sich, prüfe sie bei der Prop Firm. Trailing Drawdown nutzt eine High-Water-Mark zum Tagesende; Läufe ohne Zeitlimit werden bei 260 simulierten Trading-Tagen gekappt (≈ ein Jahr), offene Läufe zählen als „Ziel nicht rechtzeitig erreicht“.
Füttere den Simulator mit deinen echten Statistiken, nicht mit Schätzungen
Die ReziFX-Extension erfasst geplante Trades aus dem TradingView-Positions-Tool direkt in ein Trading-Journal — Win-Rate, durchschnittliches R und Drawdown werden automatisch berechnet. Die Monte-Carlo-Simulation im Dashboard rechnet 100,000 Durchläufe mit Szenario-Speicherung — so schickst du eine Challenge in den Stresstest, bevor du sie bezahlst.
Sensitivität: Risiko pro Trade (1,000 Simulationen pro Zeile)
| Risiko pro Trade | Gesamt-Bestehensquote | Erwartete Gesamtkosten |
|---|
Mehr Risiko pro Trade heißt nicht automatisch öfter bestehen
Die Intuition „ich erhöhe einfach die Size und bin schneller am Ziel“ ist zur Hälfte richtig — und in den Simulationen oft komplett falsch. Mehr Risiko pro Trade erhöht die Bestehensquote nicht geradlinig, es verschiebt Wahrscheinlichkeitsmasse von einer Art des Scheiterns zur anderen: Weniger Versuche enden mit „Ziel nicht rechtzeitig erreicht“, mehr reißen das Daily-Loss-Limit oder den maximalen Drawdown. Die Sensitivitätstabelle oben macht das für deine eigenen Statistiken sichtbar: Die Bestehensquote steigt mit dem Risiko typischerweise bis zu einem Punkt — und kippt dann, weil Drawdown-Verstöße überhandnehmen. Wo dieser Sweet Spot liegt, hängt vor allem von deiner Win-Rate ab und davon, wie eng das Daily-Loss-Limit im Verhältnis zu deinem Risiko pro Trade ist.
Auch deshalb ist eine zweistufige Challenge im FTMO-Stil härter, als das Multiplizieren zweier Zielprozente vermuten lässt: Jeder Versuch unterliegt in beiden Phasen denselben Verlustlimits, und ein Scheitern in Phase 2 schickt dich zurück in eine frische, bezahlte Phase 1. Die erwarteten Kosten behandeln jeden bezahlten Versuch als eine Kette aus Phase 1 × Phase 2 — erwartete Versuche = 1 ÷ (p1 × p2), erwartete Gesamtkosten = Gebühr + (Versuche − 1) × Reset-Gebühr. Kleine Unterschiede in den Bestehensquoten je Phase potenzieren sich zu großen Unterschieden bei dem, was das Funding wirklich kostet.
Die Annahmen des Modells sind bewusst einfach und liegen offen: konstante Win-Rate und konstanter Payoff, unabhängige Trades, feste Trades pro Tag, High-Water-Mark-Update zum Tagesende bei Trailing-Regeln. Echte Challenges ergänzen Konsistenzregeln, News-Beschränkungen und Intraday-Trailing-Varianten — nimm die Zahlen also als Struktur, nicht als Prophezeiung, und prüfe das aktuelle Regelwerk vor dem Bezahlen direkt bei der Prop Firm.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent der Trader bestehen Prop-Firm-Challenges?
Was ist der Unterschied zwischen statischem Drawdown und Trailing Drawdown?
Wie viel Risiko pro Trade sollte ich für eine Challenge ansetzen?
Wie genau ist dieser Prop-Firm-Simulator?
Tool zu Lernzwecken. Keine Anlageberatung — Trading birgt ein erhebliches Verlustrisiko.
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