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Anleitung · 7 Min. Lesezeit

Trading-Tagebuch führen: So dokumentierst du jeden Trade in Sekunden

Ein Trading-Tagebuch führst du, indem du zu jedem Trade Entry, Stop-Loss, Take-Profit, CRV, Positionsgröße und einen Chart-Screenshot festhältst — im Moment der Planung, nicht erst hinterher. Am schnellsten geht das direkt am TradingView-Chart: Position-Tool zeichnen, Ergebnis anklicken, fertig. Kein Formular, keine Broker-Anbindung nötig.

Die meisten Trader wissen, dass sie ein Tagebuch führen sollten. Fast keiner tut es konsequent. Der Grund ist selten Faulheit — es ist Reibung. Ein Trade ist geplant, die Kerze läuft, und dann soll man erst noch in eine Excel-Tabelle wechseln, Zahlen abtippen und einen Screenshot suchen. Das überspringt man beim dritten Trade des Tages garantiert übersprungen.

Was gehört in einen Trading-Tagebuch-Eintrag?

Bevor es um den Workflow geht, die Basis: Ein Eintrag ist nur so gut wie die Felder, die er enthält. Fehlt eines davon, kannst du später nicht sauber auswerten, warum ein Trade funktioniert hat oder nicht.

  • Symbol und Richtung — welches Instrument, Long oder Short.
  • Entry — der Kurs, zu dem du eingestiegen bist oder einsteigen wolltest.
  • Stop-Loss (SL) — dein maximales Risiko pro Einheit.
  • Take-Profit (TP) — dein Kursziel.
  • Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) — Verhältnis von potenziellem Gewinn zu Risiko.
  • Positionsgröße — wie viel Kapital oder wie viele Kontrakte im Trade stecken.
  • Ein Chart-Screenshot vom Moment der Planung — der zeigt, was du wirklich gesehen hast, nicht was du dir hinterher zurechtlegst.

Ein Beispiel, durchgerechnet: Du gehst Long bei 100, Stop bei 96, Ziel bei 110. Das Risiko liegt bei 4 Punkten, die Chance bei 10 Punkten — macht ein CRV von 1:2,5. Genau diese Zahl willst du über Wochen hinweg als Durchschnitt sehen, nicht nur bei einem einzelnen Trade.

Warum scheitert das manuelle Führen eines Trading-Tagebuchs?

Der klassische Ablauf: Trade nehmen, Screenshot machen, in die Tabelle wechseln, Entry tippen, Stop tippen, Ziel tippen, CRV im Kopf ausrechnen, eintragen, Screenshot-Link suchen, einfügen. Bei jedem einzelnen Trade. Zehn Trades am Tag, und du hast eine zweite Teilzeitbeschäftigung neben dem eigentlichen Traden.

Das eigentliche Problem ist nicht die verlorene Zeit. Es ist die fehlende Konsequenz. Kleine, schnelle Trades werden zuerst weggelassen — genau die, die dir am Wochenende zeigen könnten, ob dein Setup in bestimmten Sessions besser funktioniert. Am Ende des Monats hast du eine Auswertung, die nur die Hälfte deiner echten Trades abbildet.

Wie dokumentierst du einen TradingView-Trade automatisch?

Genau hier setzt die ReziFX Chrome-Erweiterung an. Statt Formular und Tabelle läuft die Erfassung direkt am Chart, dort wo du sowieso schon planst:

  1. Du zeichnest das Long- oder Short-Position-Tool auf tradingview.com, wie du es ohnehin zur Planung nutzt.
  2. In der ReziFX-Leiste klickst du auf Won, Lost, Open oder Skip — je nachdem, was mit dem Trade passiert.
  3. Entry, Stop-Loss, Take-Profit, CRV und Positionsgröße werden aus der Zeichnung übernommen, dazu ein Chart-Screenshot vom Moment der Erfassung.
  4. Alles landet im Tagebuch auf app.rezifx.com — fertig für die Auswertung.

Wichtig: Es gibt keine Konto-Verknüpfung mit deinem Broker. Es müssen keine Zugangsdaten hinterlegt werden. Die Erfassung passiert, wenn der Trade geplant wird — nicht erst, wenn er ausgeführt ist. Das ist der Unterschied zu Tools, die Broker-Konten verbinden und ausgeführte Orders aus der Broker-Historie übernehmen: Du dokumentierst den Plan, nicht nur das Ergebnis.

Was macht der Flow-Modus?

In schnellen Sessions, wenn du mehrere Setups hintereinander zeichnest, übernimmt der Flow-Modus automatisch den zuletzt gezeichneten Trade, ohne dass du jedes Mal manuell bestätigen musst. Damit bleibst du im Chart-Fokus, statt zwischen Klicks und Tabs zu springen.

Welche Auswertungen bekommst du aus deinem Tagebuch?

Sobald die Daten sauber erfasst sind, rechnet das Journal auf app.rezifx.com automatisch aus, was du sonst per Hand summieren müsstest: Trefferquote, durchschnittliches CRV, Gesamt-PnL, Profitfaktor, bester und schlechtester Trade, Drawdown und eine Aufschlüsselung nach Session. Dazu kommen Reports, eine KI-Trade-Analyse mit Google Gemini als Assistent, fünf Rechner (Positionsgröße, Kelly, Drawdown, Serien, Equity/Monte-Carlo) sowie CSV/Excel-Export inklusive Screenshot-Links und ein live aktualisierter Google-Sheets-Export.

Wichtig dabei: Diese Auswertung zeigt dir, wo deine echten Zahlen stehen. Sie ist kein Versprechen auf bessere Ergebnisse. Ob dein CRV im Schnitt bei 1:1,8 oder 1:2,5 liegt, entscheidest weiterhin du beim nächsten Trade — das Tagebuch macht die Zahl nur sichtbar.

Für wen lohnt sich dieser Workflow?

Wer sporadisch handelt und mit zwei, drei Trades im Monat auskommt, kann das manuell stemmen. Sobald du regelmäßig auf TradingView charten und mehrere Setups pro Woche planst, wird jede zusätzliche Minute pro Trade zu einer echten Belastung — und genau die Trades, die du aus Zeitmangel nicht einträgst, fehlen dir später in der Auswertung am meisten.

Wenn du bereits Screenshots manuell sammelst, lohnt sich ein Blick auf den TradingView-Screenshot-Workflow, der genau diesen Umweg beschreibt — und warum ein einziger Klick am Chart ihn ersetzt.

Häufige Fragen zum Trading-Tagebuch führen

Muss ich mein Broker-Konto verbinden, um ein Trading-Tagebuch zu führen?

Nein. Bei ReziFX gibt es keine Konto-Verknüpfung zum Broker und keine hinterlegten Zugangsdaten. Die Erfassung passiert am Chart auf tradingview.com, wenn du den Trade planst — nicht beim Broker.

Reicht ein einfacher Screenshot als Tagebuch-Eintrag?

Ein Screenshot allein zeigt dir den Chart, aber keine strukturierten Zahlen. Für eine echte Auswertung — Trefferquote, durchschnittliches CRV, Drawdown — brauchst du zusätzlich Entry, Stop, Ziel und Positionsgröße als Daten, nicht nur als Bild.

Was kostet ein Trading-Tagebuch mit automatischer Erfassung?

Es gibt einen Free-Plan zum Testen. Kostenpflichtig starten die Pläne bei 8,99 € im Monat (Starter), 19,99 € im Monat (Pro, empfohlen) und 49,99 € im Monat (Elite). Genaue Limits und Jahrespreise findest du auf rezifx.com/pricing.html.

Macht das Führen eines Trading-Tagebuchs mich profitabler?

Ein Tagebuch macht niemanden automatisch profitabel. Es zeigt dir deine eigenen Daten ehrlich — was du daraus machst, liegt bei dir. Zukünftige Ergebnisse lassen sich daraus nicht ableiten oder zusagen.

Fang an, deine Trades wirklich zu dokumentieren

Free-Plan zum Testen, Erfassung direkt am TradingView-Chart, ohne Broker-Anbindung.

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Der Handel mit Finanzinstrumenten birgt erhebliche Verlustrisiken und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Nichts auf dieser Seite ist eine Anlageberatung.